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Drei Grundschulkinder mit Ranzen gehen nebeneinander einen Gehweg entlang.

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Schulwegsicherungskonzepte

Sichere Schulwege planen im Schulwegnetz

Das Mobilnetzwerk unterstützt ab November 2026 die Regionskommunen mit einem neuen Angebot zur Sicherung von Schulwegen. In sogenannten Schulwegsicherungskonzepten sollen für 21 Schulen in der Region Hannover Schulwegpläne erstellt werden. Auf Basis dieser Schulwegpläne werden dann Maßnahmenkataloge zur Sicherung der bestehenden Schulwege vorbereitet. Durch die Kombination dieser beiden Schritte kann eine systematische Sicherung der Schulwegnetze erreicht werden.

Die Regionskommunen können dafür jeweils eine allgemeinbildende Schule (Grundschule oder weiterführende Schule) auswählen, für die ein Schulwegsicherungskonzept erstellt werden soll. Die Ausarbeitung der Schulwegsicherungskonzepte geschieht durch ein beauftragtes Planungsbüro.

Bei der Erstellung der Schulwegpläne ist die organisatorische Mitwirkung der ausgewählten Schulen erforderlich, da hierfür die individuell gewählten Schulwege der Schülerinnen und Schüler abgefragt werden. Dabei wird auch die Verkehrsmittelwahl der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Die Abfrageergebnisse werden dann anonymisiert ausgewertet und gebündelt. So entstehen realistische Schulwegpläne und eine gute Planungsgrundlage für die Maßnahmenentwicklung. Die Vorbereitung der Maßnahmenansätze erfolgt dabei in Abstimmung mit den Kommunen.

Die Schulwegpläne dienen einerseits im Rahmen des schulischen Mobilitätsmanagements als Unterstützung für Eltern und Schülerinnen und Schüler, sichere Wege zur Schule auszuwählen. Andererseits können durch Schulwegpläne die Planung und Anordnung von Maßnahmen erleichtert werden, die der Sicherung der hochfrequentierten Schulwege dienen. Insbesondere die Anordnung von Tempo-30-Strecken entlang von Schulwegen wird dadurch erleichtert.

Das Projekt ist für eine Laufzeit von 12 Monaten geplant. Daher ist eine baldige Anfrage der Kommunen zur Teilnahme erwünscht.

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