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Verkehrsentwicklungsplan 2035+

Der Verkehrsentwicklungsplan ist unser Leitfaden in eine klimaneutrale Zukunft. 

Etappenziel: 70 Prozent weniger Emissionen!

Die Region Hannover hat sich das Ziel gesetzt, in der Zukunft klimaneutral zu werden. Hierzu muss auch der Verkehrssektor seinen Beitrag leisten. Als Etappenziel zu einer klimaneutralen Region soll durch das Aktionsprogramm Verkehrswende bis 2035 eine CO2-Minderung der verkehrsbedingten Emissionen in der Region Hannover um 70% erreicht werden - gemeint sind damit die Emissionen, die von den Bewohner*innen und Einpendler*innen erzeugt werden.

Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, ist eine Strategie aus Pull- und Push-Maßnahmen erforderlich, die die einzelnen Handlungsfelder integriert angeht. 

Das Aktionsprogramm Verkehrswende zielt auf die Erreichung der Umweltziele, also einer CO2-Minderung. Zudem geht es um mehr Aufenthalts- und Lebensqualität in der Region. Das soll durch eine flexible und vernetzte Mobilität in der gesamten Region erreicht werden. Wir möchten kurze Wege ermöglichen und mehr Platz für Menschen im Straßenraum schaffen. 

Ein Viertel weniger Pkw auf der Straße!

Hierzu ist eine gerechtere Raumaufteilung mit weniger Flächenbedarf für den ruhenden und fließenden Kfz-Verkehr erforderlich. Die zurückgelegten Kilometer mit dem Rad und mit dem ÖPNV werden verdoppelt und die Pkw-Verkehrsleistung halbiert. Alternative Mobilitätsangebote in der gesamten Region machen ein Viertel der Pkws in der Region überflüssig.

Mit dem Verkehrsmodell der Region Hannover wurden eine Vielzahl von Maßnahmen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern auf ihre Wirkungen hin bewertet und ein Verkehrswende-Szenario 2035+ mit konkreten Maßnahmen entwickelt.

Jetzt heißt es: handeln!

Alle Kommunen der Region Hannover sind nun dazu aufgerufen, den Weg mitzugehen und Maßnahmen für mehr Klimaschutz und Verkehrssicherheit umzusetzen. Das Mobilnetzwerk unterstützt diesen Prozess und steht ihnen beratend zur Seite.

Innenstädte

Wir gewinnen mehr Grünfläche, mehr Raum für den Fußverkehr, mehr E-Ladestationen, mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, mehr Platz für Car-Sharing-Angebote, kurz: mehr Platz für Menschen. 

Dafür verzichten wir zum Beispiel nicht auf alle, aber auf einige Pkw-Parkplätze.

Heute

Zukunft

Städtische Qaurtiere

Wir gewinnen viele Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsfläche für Menschen, die Quartiere werden begrünt, verkehrsberuhigt und ruhiger, Radfahrer*innen haben hier Vorfahrt vorm Auto. 

Dafür verkleinern wir zum Beispiel die Verkehrsflächen für den MIV.

Heute

Zukunft

Ländliche Quartiere

Durch Tempo 30, mehr Bäume und mehr Flächen für den Fuß- und Radverkehr gewinnen wir mehr Aufenthaltsqualität. Wir stärken die Nahversorgung und unterstützen den Einzelhandel vor Ort. Durch den Sprinti schaffen wir eine attraktive ÖPNV-Ergänzung im ländlichen Raum. 

Dafür verzichten wir auf Tempo 50 und überbreite Straßen.

Heute

Zukunft

Bahnhöfe & Stationen

Wir schaffen multimodale Verkehrssysteme rund um den Bahnhof zum Beispiel durch moderne Fahrradabstellanlagen oder mehr ÖPNV-Angebote. Ein renoviertes Gebäude mit einem begrünten, flächenentsiegelten Umfeld, einem Café, Kiosk, einer Packstation und Sitzgelegenheiten machen zudem eine angenehme Atmosphäre. 

Wir verzichten dafür auf zugenagelte Fenster und heruntergekommene Gütergleise.

Heute

Zukunft