FLAIS e.V.
Ehrenamtliche Fahrradwerkstatt in Vahrenheide stärken
Ein gemeinsamer Raum für Austausch, Wissen und Praxis.
Menschen, Möglichkeiten und Erfahrungen vernetzen sich, damit aus guten Ideen konkrete
Bewegung wird – für eine nachhaltige Mobilität in der Region Hannover.
Ehrenamtliche Fahrradwerkstätten in der Region Hannover stärken
Mit dem Förderprogramm „Selbst schrauben und abstauben“ unterstützt die Region Hannover ehrenamtliche Fahrradwerkstätten dabei, Fahrräder instand zu setzen, Werkstätten auszubauen und Mobilität für mehr Menschen zugänglich zu machen. Gemeinsam mit der Sparkasse Hannover werden lokale Initiativen gefördert, die sich mit großem persönlichem Engagement für nachhaltige Mobilität, Teilhabe und Fahrradkultur einsetzen.
Das Förderprogramm ist Teil der Fahrradoffensive der Region Hannover — Maßnahme 9 im Handlungskonzept Radverkehr.
Ehrenamtliche Fahrradwerkstätten leisten einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende in der Region Hannover. Sie reparieren Fahrräder, vermitteln praktisches Wissen rund um Wartung und Selbsthilfe und schaffen niedrigschwellige Angebote für Menschen, die auf bezahlbare und alltagstaugliche Mobilität angewiesen sind.
Viele dieser Initiativen arbeiten vollständig ehrenamtlich. Mit viel Zeit, handwerklichem Wissen und persönlichem Einsatz entstehen Orte, an denen Fahrräder wieder nutzbar gemacht, Ressourcen geschont und Menschen miteinander vernetzt werden.
Das Förderprogramm „Selbst schrauben und abstauben“ setzt genau hier an: Kleine finanzielle Unterstützungen helfen dabei, Werkzeuge anzuschaffen, Arbeitsplätze einzurichten, Ersatzteile bereitzustellen oder bestehende Werkstätten weiterzuentwickeln. Dadurch können ehrenamtliche Initiativen ihre Arbeit langfristig stabilisieren und noch mehr Menschen erreichen.
Das Förderprogramm wird durch die Sparkasse Hannover im Rahmen des Sparkassenbriefs N+ ermöglicht.
Die Region Hannover koordiniert das Programm über die Fahrradkoordination und bringt Kommunen, Initiativen und Förderpartner zusammen. Die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Hannover schafft dabei die Grundlage dafür, dass ehrenamtliche Fahrradwerkstätten direkt und unkompliziert gefördert werden können.
Das Besondere an diesem Modell: Bereits mit vergleichsweise kleinen Fördersummen kann vor Ort viel bewegt werden. Denn die eigentliche Wirkung entsteht durch das Engagement der Menschen in den Werkstätten. Ehrenamtliche investieren Zeit, Wissen und Energie, um Fahrräder wieder nutzbar zu machen und nachhaltige Mobilität für alle zugänglich zu gestalten.
So verbindet das Projekt kommunale Unterstützung, privates Engagement und gesellschaftliche Verantwortung zu einem konkreten Beitrag für die Mobilitätswende in der Region Hannover.
Seit dem 20. August 2026 gilt eine neue Förderrichtlinie. Insgesamt stehen 10.000 Euro bereit, die die Sparkasse Hannover über den Sparkassenbrief N+ zur Verfügung stellt. Je Antrag sind bis zu 1.000 Euro möglich; pro Antragstellerin und Antragsteller wird eine Maßnahme gefördert.
Gefördert werden Maßnahmen, die eine eigenständige oder angeleitete Fahrradreparatur unterstützen:
Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Kirchengemeinden, Schulen, Kindertagesstätten, Fahrradwerkstätten in sozialer Trägerschaft, Städte und Gemeinden, weitere dem Allgemeinwohl dienende Organisationen sowie ehrenamtlich tätige Bürger*innen mit Sitz oder Wohnsitz in der Region Hannover. Politische Organisationen und Vereinigungen sind ausgenommen.
Kommunen der Region Hannover sind eingeladen, ehrenamtliche Fahrradwerkstätten in ihrem Umfeld aktiv auf die Förderung hinzuweisen — insbesondere dann, wenn diese bisher noch nicht am Programm beteiligt waren.
Mit „Selbst schrauben und abstauben“ soll nicht nur finanzielle Unterstützung ermöglicht werden. Das Programm macht auch sichtbar, welche wichtige gesellschaftliche Arbeit ehrenamtliche Fahrradwerkstätten leisten.
Die Initiativen schaffen Begegnungsorte, fördern nachhaltige Mobilität und ermöglichen vielen Menschen Zugang zu funktionierenden Fahrrädern – unabhängig von Alter, Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten.
Dabei entstehen häufig weit mehr als reine Reparaturorte: Fahrradwerkstätten werden zu sozialen Treffpunkten, Orten des Wissensaustauschs und praktischen Lernräumen rund um nachhaltige Mobilität im Alltag.
Das Wichtigste zuerst: Der Antrag muss gestellt sein, bevor ihr etwas kauft oder beauftragt. Maßnahmen, mit denen ihr schon begonnen habt, sind nicht förderfähig. Und den Kauf- oder Dienstleistungsvertrag dürft ihr erst unterschreiben, wenn der Bewilligungsbescheid vorliegt.
Anträge werden nach dem Datum ihres vollständigen Eingangs bearbeitet. Fragen beantwortet das Team Verkehrsentwicklung und Verkehrsmanagement unter 0511 616-23713.
Förderrichtlinie und Merkblatt könnt ihr direkt hier herunterladen. Das Merkblatt führt Schritt für Schritt durch das Verfahren.
Das Antragsformular liegt im geschützten Bereich. Melde dich mit deinem Mobilnetzwerk-Konto an, dann erscheint es direkt hier auf dieser Seite. Ein Konto ist kostenlos und in zwei Minuten angelegt — und du bekommst damit auch Zugang zu weiteren Unterlagen und Angeboten des Netzwerks.
Du willst kein Konto anlegen? Die Region Hannover stellt Richtlinie, Merkblatt und Antragsformular auch offen zum Download bereit — unter hannover.de/Selbst-schrauben-und-abstauben.
Das Förderprogramm „Selbst schrauben und abstauben“ zeigt, wie wirkungsvoll lokale Zusammenarbeit sein kann:
Die Region Hannover koordiniert, die Sparkasse Hannover unterstützt finanziell – und ehrenamtliche Initiativen setzen die Förderung mit großem Engagement direkt vor Ort um.
So entsteht mit vergleichsweise kleinen Mitteln eine große Wirkung für nachhaltige Mobilität, gesellschaftliche Teilhabe und die Förderung des Fahrrads als alltagstaugliches Verkehrsmittel in der Region Hannover.
Ehrenamtliche Fahrradwerkstatt in Vahrenheide stärken
Fahrräder für mehr Teilhabe im Alltag
Ehrenamtliche Werkstattarbeit langfristig stärken
Fahrradreparatur als praktisches Lernen
Fahrräder erhalten statt ersetzen
Sicher gemeinsam unterwegs
Gemeinsam reparieren, lernen und Fahrräder erhalten